Es gibt nichts, was man nicht findet – von Verpackungsmüll bis Schusswaffen

Shownotes

Müll sammeln klingt erstmal nicht nach der spannendsten Freizeitbeschäftigung. Aber wer schon einmal bei einem Cleanup dabei war, weiß: Es fühlt sich richtig gut an, gemeinsam mit anderen Menschen etwas zu bewegen. Und manchmal braucht es dafür gar nicht viel – eine Zange, einen Müllsack und ein bisschen Zeit.

In dieser Folge von „Klimafunken – Gespräche aus Mannheim“ sprechen wir mit jemandem, der genau dafür seit Jahren die Menschen begeistert: Uwe Franken, Koordinator der Initiative Rhine Clean Up für Nordbaden und Karlsruhe. Er organisiert Cleanups, bringt Menschen zusammen und zeigt mit kreativen Aktionen, dass Müll in unserer Umwelt nicht einfach hingenommen werden muss. Ein Beispiel ist die Aktion „Trashfall“ am Mannheimer Stadthaus. Ob diese ungewöhnliche Aktion etwas ins Rollen gebracht hat? Darauf gibt Uwe eine Antwort.

Außerdem geht es um den Rhine Clean Up Day am 12. September und die Frage: Wie und wo kann man mithelfen?

Eine Folge über Engagement, kreative Aktionen und die Erkenntnis, dass jeder Clean Up mit einem kleinen Schritt beginnt.

Jetzt reinhören und beim nächsten Cleanup selbst mit anpacken!

Shownotes:

Mehr Informationen zum deutschlandweiten Aktionstag am 12.09. und wo ihr in der Region mithelfen könnt, findet ihr hier: https://www.rhinecleanup.org/de#mach-mit

Ihr wollt mehr über die Initiative Rhine Clean Up erfahren? Dann schaut mal hier https://www.rhinecleanup.org/de

Informationen und Beratungsangebote der Klimaschutzagentur Mannheim findet ihr unter: https://klima-ma.de/

Ihr möchtet einen Blick hinter die Kulissen werfen oder sehen, welchen Gegenstand Uwe ins Podcaststudio mitgebracht hat? Dann schaut gerne auf Instagram unter @klimaschutzagentur.mannheim vorbei.

Transkript anzeigen

00:00:00: Verpackungsmüll, Elektrogeräte Kleidung Möbel Wapes Sprühdosen Lachgas Dosen sogar Gadgets aus dem Erotikbereich Schusswaffen Messer und auch mal Bargeld.

00:00:29: Damit herzlich willkommen beim Podcast.

00:00:30: Klimafunkengespräche aus Mannheim.

00:00:32: Ich bin Magdalena Schlenk

00:00:34: Und ich bin Karoline Golli.

00:00:35: Beide arbeiten wir bei der Klimaschutzagentur hier in Mannheim und beschäftigen uns tagtäglich mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

00:00:43: In unserem Podcast sprechen wir mit Menschen, die unsere Stadt nachhaltiger machen und wir haben heute ein Thema.

00:00:48: Das ist schon echt Leidig!

00:00:49: Und ich glaube da haben wir auch einen breiten gesellschaftlichen Konsens.

00:00:53: Müll gehört einfach nicht in die Natur.

00:00:55: Karo hat ja Eingangs im Intro schon ganz schön viele Gegenstände, die sie bei Cleanups gefunden haben.

00:01:02: Ich kenne vielleicht noch ein e-Scooter beisteuern.

00:01:05: Das habe ich glaube ich auch schon und habt ihr bestimmt auch schon einige gefunden.

00:01:09: Also damit sind wir auch schon beim Thema Cleanups und haben dazu heute einen Vollprofi hier nämlich Uwe rund um das Thema Cleanup, Müll in der Natur unseren Gewässern aber auch Warners runter um das thema.

00:01:23: Herzlich Willkommen

00:01:24: Ja, vielen Dank für die Einladung.

00:01:26: Ich freue mich, dass ich hier sein darf!

00:01:27: Magst du noch was hinzufügen?

00:01:29: Du hast ja jetzt auch Karros Liste gehört...

00:01:30: Ja der hatte schon ziemlich viele abgedeckt.

00:01:34: Ich meine die Bahnbreite ist natürlich riesig.

00:01:36: es gibt glaube ich nichts was wir noch nicht gefunden haben ein paar Sachen mit traurigen Hintergrund.

00:01:42: manchen Spots findet man halt viele Einwegspritzen was dann auch für die Sammler ein bisschen gefährlicher wird.

00:01:47: aber auch lustige Teile weil sich über die ganzen Jahre immer wiederfinde sind, obwohl sie eigentlich ausgestorben sind.

00:01:54: alte Videokassetten also Frau Eiskassetten mit Erotikfilmen drauf teilweise auch in ausländischer Sprache.

00:02:01: da sind dann solche Untertitel wahrscheinlich drauf.

00:02:05: Ja aber ansonsten es gibt nichts was man nicht findet und von daher entsetzt mich immer wie diese Sachen in die Natur kommen.

00:02:14: Darüber wollen wir gleich mit dir sprechen dich noch ein bisschen kennenlernen und dafür haben wir dich ja gebeten einen Gegenstand mitzubringen.

00:02:23: Was hast du dabei?

00:02:24: Und kannst du das mal akustisch kurz erstmal dem Publikum vorstellen?

00:02:29: Das ist die Greifzange, die es leichter macht den Müll vom Boden aufzuheben und auch an unwegsame Teile in Büchern oder Soran zu kommen.

00:02:38: Damit hat das Ganze bei mir angefangen.

00:02:40: ich habe erst einmal im Freundeskreis kleine Cleanups veranstaltet nachdem ich bei meinen Outdoor-Sportaktivitäten bemerkt hab dass sie Natur immer vermüllter wird und das nicht einfach so hinnehmen wollte.

00:02:51: Und dann habe ich die Freunde animiert mitzumachen, wir sind in kleinen Gruppen losgezogen mittlerweile nach sieben acht Jahren dass ich es jetzt mache.

00:03:02: Sind die Veranstaltungen doch ein bisschen größer geworden?

00:03:04: Und haben eine größere Strahlkraft und ich glaube wir können da schon einiges bewegen

00:03:10: Auf jeden Fall.

00:03:11: Wenn ihr so bescheiden in einer größeren Strahlkraft sagst, sagen wir mal was war denn das größte Event, was du organisiert hast?

00:03:18: Ja, das Highlight war natürlich dieses Jahr die Clean-up Challenge.

00:03:21: Die ist ja ins dritte Mal stattgefunden hat also die Clean up Challenge man am Ludwigshafen bei der es darum geht welche Stadt mehr Leute motivieren kann an einem Tag die Reihenufervermüll zu befreien und dieses Jahr hatten wir knappe fünfhundert Teilnehmende.

00:03:35: also dass sie schon richtig toll für eine freiwilligen Veranstaltung wo Die Leute zusammenkommen, um Müll zu sammeln in Anführungszeichen.

00:03:43: Also das ist schon sehr beeindruckend und zeigt auch dass wir auf dem richtigen Weg sind.

00:03:49: Ich erinnere mich noch daran als ob es gestern gewesen war, als wir uns im Jahr zwei Tausend neunzehn kennengelernt haben.

00:03:55: Da ist der Uwe auf mich zugelaufen und wir standen an den Rhein am... Wie heißt dieses Gebäude?

00:04:01: Speicher sieben.

00:04:02: Danke, danke.

00:04:03: Genau und da waren wir gerade mal glaube ich zu dritt oder zu viert wo wir uns getroffen haben und haben dort ein bisschen den Müll eingesammelt und für mich war das der Anfang.

00:04:13: Und seitdem sind wir dabei geblieben und heute ist er Uwe Koordinator der Initiative Rhyne Cleanup zuständig für den Bereich Nordbaden und Karlsruhe.

00:04:22: also du bist nicht nur sozusagen ehrenamtlich Auf kleinem Radar, sondern auf größerem Radar in diesem Bereich unterwegs.

00:04:31: Was echt toll ist – wir haben es eben gehört – diese Clean-up Challenge ist eine der Aktionen die du organisiert hast, Nachhaltigkeitsmarkt und noch ganz viel anderes, auf das wir noch eingehen.

00:04:39: Und neben dem Clean up also der Challenge gab's noch eine andere Aktion, die in diesem Jahr ziemlich viel Aufmerksamkeit erlangt hat.

00:04:48: Wie heißt das genannt?

00:04:48: Den Trashfall!

00:04:50: Wir werden da auch in der Caption was dazu schreiben, also einen Link euch reinstellen dass ja euch diesen Müllstrom, der von der Treppe vom Mannheimer Stadthaus in ein eins aufgebaut wurde von euch.

00:05:01: Und dazu gab es jetzt ziemlich viele Reaktionen sowohl in den Medienreaktionen von Menschen die was kommentiert haben aber auch von der Presse.

00:05:11: Jetzt mal im Rückblick ist schon ein paar Monate her seitdem das stattgefunden hat.

00:05:15: Was sozusagen?

00:05:16: Was hat die Aktion gebracht?

00:05:17: Ist das passiert was du dir erhofft hast?

00:05:20: Wie kam es dazu?

00:05:21: Erzähl mal ein bisschen.

00:05:22: Ja, zunächst bin ich ja nur einen Teil derer die das gemacht haben also sind dann auch viele andere mit verantwortlich bei allen Aktionen egal ob's die Cleanup Challenge war oder ob dieser nachhaltigwärtsmarkt war oder auch jetzt dieser Trashfall.

00:05:37: Ich bin nur ein Teil davon aber doch noch besser gelaufen, als ich erwartet hatte.

00:05:43: Also ich wollte erstmal auch bei der Bevölkerung und den Bürgern Awareness erzeugen dass da einfach zu viel Müll achtlos weggeworfen wird.

00:05:50: Ich wollte aber auch ein bisschen die Stadt in die Pflicht nehmen das mal die Müllsünder die also unbelehrbar sind geahndet werden Und ich glaube, in die Richtung hat sich was getan.

00:06:00: Also wir hatten eine super Resonanz auf die Aktion also gerade im Social Media Bereich für unsere Verhältnisse durch die Decke gegangen.

00:06:08: das war richtig spektakulär.

00:06:09: nochmal jeden Tag die Klickzahlen gesehen hat und ja es fanden danach schon einige Gespräche statt mit verantwortlichen von der Stadt was sehr positiv war und es ist glaube ich auch von deren Seite einiges an Bewegungen ins Thema gekommen bin ich schon ein bisschen zufrieden mit der Aktion.

00:06:29: Wenn du sagst, es fanden Gespräche statt, dann bedeutet das die Stadt ist auf dich zugekommen

00:06:33: oder wie?

00:06:33: Die Stadt ist auch uns zugekommen.

00:06:35: wir haben uns dann auch schon getroffen zu ersten Gesprächen und da waren ganz positiv.

00:06:40: also ich bin da guter Hoffnung dass da noch mehr passiert.

00:06:43: Ich hoffe nicht dass es eine Eintagssiege war sondern dass auch nachhaltig an dem Thema angeblieben wird.

00:06:48: aber ich denke mal die Stadt hat jetzt auch gesehen was passieren muss weil die Stadt wird oder ist gefühlt so dreckig wie noch nie Und Sauberkeit hat ja auch mit Sicherheit so ein Sicherheitsgefühl zu tun und deswegen muss da unbedingt was passieren.

00:07:04: Gab es dann auch direkte Reaktionen von den Leuten, die euch live gesehen haben wie ihr das aufgebaut habt?

00:07:09: Ja, das war am Samstagmorgen und er hat es leicht geregelt, aber es waren unheimlich viele Menschen, die da stehen geblieben sind, Produce gemacht haben mit den Handys, mit uns direkt ins Gespräch gegangen sind und die alle sehr positiv darauf reagiert haben, dass sie toll fanden.

00:07:25: Man muss die Leute immer wieder mit anderen Aktionen bei Laune erhalten, weil gerade heute in der Zeit von Social Media sind sie ja so schnell.

00:07:32: Bei einem Thema nicht mehr so mit dabei abgestumpft würde ich fast schon sagen und deswegen muss man sich immer wieder neue Sachen ausdenken um ja die Aufmerksamkeit neu drauf zu ziehen.

00:07:43: Ich denke mal dabei dieser Trashfall dann doch eine ganz gute Wahl, dass wir das durchgezogen haben.

00:07:48: Der

00:07:48: Trash Fall war ja nur eine Aktion.

00:07:50: von mehreren auffälligeren Aktionen sage ich jetzt mal die du durchgeführt hast.

00:07:54: Ich denke zum Beispiel auch an die Aktion der Waldpark hat keinen Schnupfen oder die Action zum Schutz der Störche.

00:08:00: Du suchst dir da immer ganz unterschiedliche Themen raus.

00:08:02: Vielleicht kannst du diese beiden Aktion noch einmal kurz... Also was da jeweils das Thema ist, was du aufgreifen wolltest?

00:08:08: Ja bei den Störchen ist ja schon ein bisschen länger hätte ich die Aktion.

00:08:10: Da ging es darum dass ein Storchennest dann immer mehr Plastikmüll gefunden wurde.

00:08:15: Die ist die Storche zum Nestbau benutzen und dadurch gerade die Jungvögel drunter leiden und teilweise schon sterben.

00:08:24: Der Waldpark hat keine Schnupfen, das sollte eigentlich auch eine lustige Aktion sein die ich mal so zwischendurch einstreuen wollte.

00:08:31: Weil der Waldpark ist so mein morgendliches Jogginggebiet und mir ist dann aufgefallen dass immer mehr benutzte Taschentücher darum liegen Einwegtaschen-Tücher also nicht im Papierkopf sondern im Gebüsch im Wald auf den Waldwegen.

00:08:46: Und da wollte ich einfach nur mal mit einer Plakataktion Zeichen setzen, dass die Leute ein bisschen bewusster sind.

00:08:53: Bewusster wird das Taschentücher jetzt nicht sie vom ersten Regengruß ins Nichts auflösen sondern dass die dann doch durch ihre feste Produktionsweise müssen ja was aushalten sich nicht so leicht auflösend teilweise auch mit chemischen Mitteln bearbeitet sind, die das Grundwasser dann noch schädigen können oder kleinen Organismus von dem Boden wenn es durch den Regen ausgespielt wird.

00:09:15: Und da wollte ich darauf aufmerksam machen.

00:09:16: Natürlich ist ein Taschenduch nicht so gefährlich für die Umwelt wie eine weggewoffene Kippe, aber die Aktion hat dann damals auch schon richtig Aussehen erregt und mir wieder bewusst wird man muss die Leute immer mit neuen Themen catchen.

00:09:30: also wenn ich jetzt geschrieben hätte Die Kippel versäucht bis zu vierzehn Liter Grundwasser.

00:09:35: Da werden alle müde gegangen und gesagt Jo das sind wir schon seit zehn Jahren Aber die Taschentücher gar nicht so schlimm.

00:09:41: Also die sind schon schlimm, aber nicht so schlimm wie eine Kippe.

00:09:44: Da war ein Riesenaufschrei hunderte von Kommentaren unter dem Post und so.

00:09:48: also das hat mich dann doch schon beeindruckt dass man mit einer relativ geringen Aktion da schon so viel Aufmerksamkeit erzeugen kann.

00:09:59: Also uns ist es auf jeden Fall auch aufgefallen.

00:10:01: Jetzt noch mal eine Frage zu diesen Aktionen, sehr klar dass so eine Aktion nicht direkt eine riesige Veränderung bringt.

00:10:07: aber was würdest du über den Zeitraum sagen?

00:10:08: siehst du das sich die Erwärmen des verbessert?

00:10:10: Würdest du sagen das Problem wird schlimmer?

00:10:12: Du hast vorhin schon gesagt es wird eher schlimmer.

00:10:14: Aber wenn du es jetzt auf lange Sicht betrachtest

00:10:17: Ja ich würde sagen bei dem Aufkommen des Mülls Es werden ja immer wieder neue Zahlen rausgegeben Die mal mehr schlimm, mal weniger schlimm sind.

00:10:27: Die zählen für mich aber nicht.

00:10:28: so meine optische Wahrnehmung, die zählt für mich und da würde ich sagen stagniert das über die Jahre des Müllaufgaben in der Natur.

00:10:35: Aber leider auf sehr hohem Niveau oder zu hohemn Niveaux was weniger wird.

00:10:40: Leider ist die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit habe ich das Gefühl sowohl bei der Bevölkerung, diese Clean-up Aktion, diese clean up challenge war jetzt nochmal ein Glücksmoment wo viele Menschen motiviert waren mitzumachen.

00:10:55: Aber allgemein sehe ich schon die Aufmerksamkeit ein bisschen weniger als noch vor Jahren.

00:11:00: Vor allem von der Politik kommt ja noch weniger aufmerksamkeiten, deswegen sehe ich uns oder mich vor allem in der Verantwortung da unbedingt am Thema dran zu bleiben und das weiterhin die Leute drauf achten also dass es im Fokus der Leute bleibt.

00:11:19: Das würde ich auf jeden Fall auch so unterschreiben.

00:11:21: Deswegen meinen Eindruck ist aber auch, dass es eigentlich mehr Akteure gibt die da was machen?

00:11:26: Du bist ja mit Ryan Cleanup nicht nur alleine das heißt eher seit ihr in Abschnitten kannst du sagen wie viele ihr da entlang des Rheints seid Wie viele Abschnitte ist es eingeteilt und wie viele machen da so mit?

00:11:37: Und es gibt ja nicht nur im Rhein Es gibt ja auch noch die anderen Flüsse oder?

00:11:39: Genau, Ryan Cleanups mittlerweile an.

00:11:42: Drei Sie flüssen tätig Und bei dem Aktionstag, dem Hauptaktionstag am zwölften September dieses Jahr.

00:11:50: Das findet immer am zweiten Samstag im September statt und letztes Jahr am Hauptaktionstag hatten wir entlang der Flüsse Fünfzigtausend Teilnebene, da haben glaube ich dreieinhalb Jahre ungefähr dreihundert Tonnen Müll gesammelt an einem Tag.

00:12:03: das ist eine mega starke Leistung und zeigt wieder dass gerade an solchen speziellen Tagen dann doch wieder mehr Leute motiviert werden.

00:12:13: Aber mein Alltagsbild sagt mir, dass dann doch ein bisschen weniger Aufmerksamkeit im Thema zugewandt

00:12:21: wird.".

00:12:22: Ja ich weiß was du meinst.

00:12:24: Ich unterschreib das auch.

00:12:25: Ich glaube nur trotzdem insgesamt sind kleinere aber mehr Aktionen und nicht mehr so eine geballte große Aktion.

00:12:33: So oder so da draußen Augen auf.

00:12:36: Es gibt immer wieder Cleanups, bei denen man teilnehmen kann.

00:12:38: Zwölfter September hast du gesagt ist ein Datum.

00:12:41: Kann ich hier in Mannheim mitmachen?

00:12:42: Gibt es eine Aktion die du anbietest?

00:12:44: Genau also im Mannheim gibt's was auf der Friedenammer Insel um vierzehn Uhr am zwölften September Aber auch in den Nachbarstädten wird überall was gemacht.

00:12:53: Das können wir alles einsehen unter ReignCleanup.org oder NeckacleanUp.org, wer am Necker wohnt, findet da bestimmt auch eine Aktion und wer direkt in seiner Nähe nichts hat kann natürlich auch selber starten.

00:13:05: Ihr werdet unterstützt von Reign Clean-Up mit Material wenn benötigt.

00:13:09: und ja lass uns diesen zwölften September richtig groß machen!

00:13:13: Auf jeden Fall das möchte ich auch echt ergänzen.

00:13:15: Du hast gesagt, du hast gesagt dreißigtausend, zwanzigtauend Kilo?

00:13:19: Letztes Jahr?

00:13:19: Dreihundert Tonnen Müll.

00:13:21: Okay, das ist da doch kein Mensch.

00:13:22: Fünfzigtausend

00:13:24: Teilnehmende!

00:13:25: Wie viele

00:13:25: Teilnehnende gewogen haben, weiß ich

00:13:26: jetzt nicht... Ja okay, das is egal.

00:13:29: Jedenfalls diese Menge wurde quasi damit verhindert dass sie in die Meere gelangt und darf man sich hier gerne an dieser Stelle immer wieder vor Augen führen, dass alles was wir hier vor Ort vor dem Wasser aufhalten landet nicht in den großen Meeren und damit ist Ozeanschutz von überall quasi tatsächlich möglich, das nur mal als Botschaft für euch da draußen.

00:13:51: Ja ich glaube wir kommen schon zur Abschlussfrage.

00:13:53: Echt?

00:13:53: Das geht viel zu schnell!

00:13:56: Unsere klassische Abschlussfrage fragt ihr immer nach einem Lieblingsort in Mannheim.

00:14:00: was ist denn aus deiner Sicht der sauberste Wohlfühlort in Manheim?

00:14:06: Der Saunasse?

00:14:07: gibt es noch saubere... Ganz sauberen Orte, es gibt weniger Verschmutz oder mehr.

00:14:12: Nein ich bin jetzt zu pessimistisch.

00:14:14: also es gibt schon viele schöne Orte.

00:14:17: Am liebsten fühle ich mich eigentlich wie ein Natur und am besten noch was da ist.

00:14:21: Da bin ich glücklich.

00:14:23: Am nächsten bin ich mit meinem Pedalboard auf dem Rhein unterwegs.

00:14:27: Da gibt's wirklich auch Abschnitte wo dann am Ufer richtig sauber ist, da wo keine Menschen den kommen.

00:14:33: Und bei den anderen Abschnitten, wenn man es genießen will das Paddeln dann macht man sieht man natürlich halt mal die Scheu klappen auch und guckt nicht so an den Rand.

00:14:41: Oder man macht vorher ein Clean-up.

00:14:42: Sonst finde ich das schon auf dem Wasser am schönsten was mich sehr beeindruckt hat was so einen Wunsch wohl viel Ort wäre.

00:14:50: Ich war vorletztes Wochenende vier Tage auf der Are durch die Schweiz unterwegs von Tun über Bern bis Biel Und das war spektakulär.

00:14:59: Da war es auch richtig schön sauber, sowohl an den Flussüfern als auch in den Städten.

00:15:04: und ja, das hat richtig Spaß gemacht und da fühle ich mich halt wohl an solchen Tagen.

00:15:10: Okay also ab in die Schweiz!

00:15:13: Nein wir wollen doch ein Mannheimer wohl für euch?

00:15:15: Ja das stimmt.

00:15:15: Also ich glaube man

00:15:17: kann

00:15:17: sich dann rein

00:15:17: schön machen.

00:15:18: und am Neckar.

00:15:18: Das Strandbad ist schon ganz okay, da kann man schön die Zeit verbringen und sich in den Kies setzen Apparol genießen beim Sundowner.

00:15:28: Also das ist schon ein Ort, wo man sich gut aufhalten kann.

00:15:31: Ja also da draußen geht zum Clean-up oder wenn ich da zum Clean up dann hin und wieder einfach mal was aufheben, was ihr direkt an den Uferstellen sieht.

00:15:40: Das hilft sehr jedes Teil weniger dass in der Natur bleibt.

00:15:43: Ist ein Gewinn uwe und zurzeit ist es schon wieder vorbei.

00:15:47: So schade!

00:15:48: Dass du da warst, dass du uns den Einblick in deinen Ehrenamt gegeben hast.

00:15:54: Auch an euch da draußen, danke fürs Zuhören.

00:15:56: Gibt's weiter!

00:15:57: Danke ans Stadtmedienzentrum, besonders an Patrice und Dennis für die technische Unterstützung.

00:16:03: Und an euch.

00:16:03: daraus ist ja die Klimaschutzagentur in allen Fragen rund um Nachhaltigkeit und Klimaschutz zuständig.

00:16:10: Das heißt wenn ihr wissen wollt wie ihr Energie sparen könnt, wie ihr sanieren könnt, was im Themenbereich nachhaltig leben sonst tun könnte dann kommt auf uns zu.

00:16:19: wir beantworten gerne alle eure Fragen

00:16:24: Tschüss!

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