Ein Apfel und tausend Geschichten
Shownotes
In dieser Folge von „Klimafunken – Gespräche aus Mannheim“ geht es um die spannende Verbindung von Kunst, Kultur und Klimaschutz und darum, wie Geschichten und Bilder dabei helfen können, Menschen für die Herausforderungen des Klimawandels zu sensibilisieren.
Zu Gast ist Jan-Philipp Possmann, Kulturwissenschaftler und Kurator. Er erzählt, warum ihn ein Apfel an seine Familiengeschichte erinnert, weshalb Kultur für ihn weit mehr ist als Theater und Museum und warum er heute daran arbeitet, Kunst und Klimaschutz miteinander zu verbinden.
Gemeinsam sprechen wir darüber, wie Kultur neue Perspektiven auf Nachhaltigkeit eröffnen kann, warum wir beim Klimawandel längst kein Wissens-, sondern ein Handlungsproblem haben und welche Rolle Geschichten dabei spielen, Menschen zum Mitmachen zu bewegen.
Außerdem nehmen wir euch mit in unsere gemeinsame Führung durch die Kunsthalle Mannheim. Anhand ausgewählter Kunstwerke zeigen wir, wie sich Natur, Landschaft und Klima auch in der Kunstgeschichte widerspiegeln und warum ein Gemälde von Caspar David Friedrich etwas mit einem Vulkanausbruch in Indonesien zu tun hat.
Die Folge zeigt eindrucksvoll, dass Klimaschutz nicht nur eine technische oder wissenschaftliche Aufgabe ist. Kunst und Kultur können dabei helfen, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen, neue Blickwinkel zu eröffnen und Menschen auf eine ganz besondere Weise zu erreichen.
Vielleicht bekommt ihr beim Hören ja selbst Lust, Kunst einmal mit einem ganz neuen Blick zu betrachten.
Shownotes:
Mehr Informationen zu den gemeinsamen Führungen von Jan und der Klimaschutzagentur Mannheim in der Kunsthalle Mannheim findet ihr auf den Websites der Kunsthalle Mannheim: https://shop.kuma.art/#/product/event/992?date=2026-09-13&date_id=17426
Ihr wollt mehr zu Jans Agentur Cultural Climate Adaptation Agency erfahren? Dann schaut mal hier https://cca.international/start
Informationen und Beratungsangebote der Klimaschutzagentur Mannheim findet ihr unter: https://klima-ma.de/
Ihr möchtet einen Blick hinter die Kulissen werfen oder sehen, welchen Gegenstand Jan ins Podcaststudio mitgebracht hat? Dann schaut gerne auf Instagram unter @klimaschutzagentur.mannheim vorbei.
Transkript anzeigen
00:00:06:
00:00:29: Herzlich willkommen beim Podcast Klimafunken, Gespräche aus Mannheim.
00:00:32: Ich bin Magdalena Schlenk
00:00:34: und ich bin Caroline Golli.
00:00:35: Wir arbeiten beide bei der Klimaschutzangentur hier vor Ort und beschäftigen uns so tagtäglich mit Klimaschutz- und Nachhaltigkeit in unserer Stadt.
00:00:44: In unserem Podcast sprechen wir mit Menschen die manheimnachhaltiger machen Und ja auch unser heutiger Gast natürlich macht das und wir haben eine sehr spannende Verbindung Aus dem Thema Kunst Kultur und Nach haltigkeit.
00:00:56: Deswegen herzlich Willkommen Jan.
00:00:59: Hallo!
00:01:00: Danke, dass ich hier sind.
00:01:01: Guten Morgen.
00:01:03: Wir haben ja immer eine traditionelle Einstiegsfrage vorbereitet und damit wollen wir auch direkt heute mit dir beginnen.
00:01:09: Was hast du uns für einen Gegenstand mitgebracht?
00:01:11: Und hast die Story dazu und gerne von unserem Publikum erstmal versuchen das Akustisch darzustellen
00:01:22: Wem das Geräusch bekannt vorkommt?
00:01:24: Es gab es schon mal vielleicht als Quiz nach draußen
00:01:27: Gabs als Werbung.
00:01:29: Sie hat auch morgen noch Kraft vollzubeißen können.
00:01:30: Ich werde nicht mehr, ich bin fünfunddipzig geboren und ich kenne das noch, da war Kölk Atem bei so einem Biber.
00:01:35: Und
00:01:36: dabei ist ein Apfel?
00:01:37: Ja ja oder jedenfalls gibt es so eine... So einer
00:01:39: Zahnpasta-Werbung
00:01:41: für starke Zähne.
00:01:44: Achso okay!
00:01:44: Da hatte jetzt der ganze Fruchtzucker aus.
00:01:46: Witzig
00:01:49: hab' ich auch vor Augen das Bild.
00:01:51: Jetzt musst du uns aber auch noch verraten wie du auf das Thema Apfel gekommen bist.
00:01:54: Genau, es ist ein apfel Also private Hintergründe.
00:02:01: Mein Vater war Geschäftsführer einer Firma, die aus Äpfeln Saft presst und mein Vater war ein großer Apfelliebhaber.
00:02:09: Und der hat immer morgens, bevor er zur Arbeit ging, bevor wir nicht Julien gegangen sind, hat er immer einen Apfel aufgeschnitten und die Apfelschnitzen sozusagen in den Flur gelegt Apfelsorten-Wanderungen gemacht.
00:02:24: Der kannte sich richtig aus und das Tolle beim Apfel ist eben, dass das wirklich das beste Beispiel für eine Kulturpflanze ist im Sinne von.
00:02:33: es gibt hunderte von Apfellsorten, vielleicht gibt's auch tausend ob ich weiß es nicht mit ganz tollen verrückten Namen.
00:02:40: und das ist wirklich das Obst wo die Menschen in Europa seitdem es Menschen hier gibt eigentlich versucht haben Daran was zu verändern, was zu verbessern ist zu veredeln.
00:02:51: und sozusagen die Geschichte meiner Familie ist ganz eng mit dieser Veredelung von Obst verbunden.
00:02:59: Und man findet den Apfel deswegen in allen möglichen Geschichten also von Hänseln Kretl über natürlich die Bibel, also sozusagen in Adam und Eva Mythos wobei das wahrscheinlich kein Apfel sondern eine andere Frucht gewesen sein dürfte.
00:03:11: aber jedenfalls der Apfel ist ganz Eng Kultur.
00:03:14: Ich fände auch
00:03:15: an Schnäwittchen.
00:03:19: Weißt du, wie viele Apfelsorten heute überhaupt noch im klassischen Markt vorzufinden sind?
00:03:24: Vielleicht ich würde sagen so zehn maximal.
00:03:26: Ja ja es sind nicht mehr so viele und ich warte gerade letztens auf der Solavi in Mannheim Süd und da gibt es eben einen Bauer der wirklich versucht Apfelorten anzubauen die eben nicht diese zehn oder diese drei vier fünf sind Und der halt sagt, er kann das nur machen weil das über die Solarwie funktioniert.
00:03:43: Er sagt sozusagen als traditionell oder kommentioneller Bauer diese Sorten wird man kaum los.
00:03:48: aber es gibt eben zum Beispiel Apfel-Moster die suchen diese Sorten.
00:03:55: Tolle Geschichte.
00:03:55: Und ganz anders, wie die eigene Apfelgeschichte sehr schön.
00:03:58: Genau.
00:03:58: Dann kann
00:03:59: jeder nicht weiter essen weil dann kau ich die ganze
00:04:02: Zeit.
00:04:02: Kommt nicht so gut später.
00:04:04: Du wirst jetzt eingestiegen mit der Kulturgeschichte des Apfels.
00:04:07: Kultur ist ja auch ein Thema was sich bei dir im Lebenslauf durchzieht und ich habe dich kennengelernt als Künstlerischen Leiter von Zeitraum Exit wäre das kenntem Jungbusch.
00:04:16: genau aus dem hast du Festivals und Veranstaltungsreihen kuratiert wie zum Beispiel internationalen Schildertage am Nationaltheater.
00:04:24: Aber du warst auch außerhalb von Mannheim unterwegs in Berlin, in Frankfurt.
00:04:29: Genau also für mich bist du eigentlich sehr eng in der Kunst- und Kultur-Szene verankert.
00:04:34: aber jetzt schlägst du die Brücke zum Thema Klimaschutz Nachhaltigkeit.
00:04:38: was hat dich daran gereizt oder wie bist auf die Idee gekommen diese Themen zu verknüpfen?
00:04:44: Ja das war eine politische Entscheidung weil ich Es gab Corona und es gab auch vor Corona schon so eine Phase, wo wirklich ganz massiv in den Kultureinrichtungen in Deutschland aber eigentlich überall Kritik an den Strukturen geübt wurde.
00:05:01: Also das heißt Kultur schaffende haben angefangen das zu hinterfragen.
00:05:04: also wer finanziert sie warum?
00:05:05: wie sind die Arbeitsbedingungen?
00:05:07: Wer hat eigentlich das sagen usw.
00:05:09: hatte auch mit me too ganz viel zu tun gab es ja auch in der Kultur mehrere Fälle.
00:05:16: Und dann kam eben Corona dazu und diese Frage ist das überhaupt systemrelevant, das ist überhaupt relevant?
00:05:20: Für mich war dann irgendwann klar als ich so auf die fünftig zugegen, dass ich gemerkt habe Ich möchte eigentlich nicht die nächsten zwanzig oder so Berufsjahre weiter in diesen Institutionen sitzen und sozusagen mich damit beschäftigen wie man die jetzt irgendwie besser hinkriegt.
00:05:34: Findest du eine Aufgabe für die jüngere Generation?
00:05:36: Die machen das ja auch Und war der Meinung, es ist Zeit rauszugehen und mit dem was wir gelernt haben als Kulturchef noch.
00:05:44: Was wir können in andere Bereiche rein zu gehen?
00:05:48: Ich sehe das auch sozusagen als eine Aufforderung.
00:05:50: oder ich sage immer wieder zu den Kollegen geht raus und setzt nicht die Themen auf deinen Spielplanen sondern geht mit eurem Spielplan zu den Themen.
00:06:00: also guckt was gibt's für Vernetzungen vor Ort?
00:06:03: gerade wenn die Mittel kürzer werden also wenn dann die Kulturförderung gekürzt wird ist es total wichtig, sich vor Ort zu vernetzen.
00:06:09: Also zu sagen okay was machen die Leute vom Klima?
00:06:11: Was machen die für der Umwelt?
00:06:12: Was macht die Leute von sozialen?
00:06:15: Wie kann ich mit denen zusammenarbeiten?
00:06:16: Ist gesundheit ein Thema wo ich aktiv werden kann?
00:06:18: und so weiter.
00:06:19: Also ich verstehe es jetzt so, dass man raus aus den Kultureinrichtungen das Thema Kultur zu den irgendwie auch versucht zu kombinieren mit den gesellschaftlich anderen relevanten Themen.
00:06:27: Ja
00:06:29: also im Grunde warum Kultur was Elitäres hat, also im Sinne von Theater-Museums haben, hat natürlich auch damit zu tun, dass die Leute, die da arbeiten auch bewusst sich entscheiden was Ideales zu machen.
00:06:43: Also sozusagen etwas Besonderes zu machen wo sie auch oft Opfer für bringen und verdient relativ wenig schlechte Arbeitszeiten, man muss ständig umziehen usw.
00:06:53: Und dieser Idealismus führt auch dazu dass man das so verteidigt und sich zurückzieht.
00:06:57: also es gibt sowas wie eine Burgmentalität in vielen Kultureinrichtungen.
00:07:02: Das ist verständlich aber das ist natürlich total schade und auf lange Sicht nicht besonders konstruktiv.
00:07:07: Ich habe dazu noch eine Frage.
00:07:10: Aber würdest du sagen, also ich sehe das da bei dir dieses Umdenken stattgefunden hat.
00:07:14: Du hast gesagt ein Baustellen war vielleicht auch Corona-Pandemie, dass eh vieles sich verändert hat aber es gab auch andere Gründe weshalb sich das so entwickelt hat.
00:07:21: Würdest du trotzdem sagen, das ist was wo du auch viele Mitstreiterinnen siehst in der Kultursäne die auch diesen Veränderungsprozess ähnlich sehen wie du und dass da auch etwas eine Entwicklung gerade stattfindet an vielen Institutionen?
00:07:33: Du hast gerade Theatermusiken angesprochen.
00:07:35: Also, ich würde sagen auf jeden Fall gibt es seit den ... ... zehner Jahren und vielleicht auch länger eine massive sozusagen Strukturdebatte- und Strukturkritik innerhalb der kulturellen Richtungen.
00:07:46: Und die ist total politisch und die ist Total gut und wichtig.
00:07:50: So oder das Umweltthema.
00:07:53: also Ich würde sagen als ich angefangen habe mich damit zu beschäftigen.
00:07:59: kannte ich wenige, die das machen.
00:08:00: Also da gab's ganz wenige irgendwie auch so Festivals, die es auf dem Schirm hatten oder die sich dem Dizidiert zugewandt haben.
00:08:07: Irgendwann hat dann Kampnagel mal das Thema sozusagen Hitze im Sommer aufgegriffen und das machen sie jetzt auch wieder.
00:08:14: aber damals man hat das kaum jemanden interessiert würde ich jetzt mal sagen vielleicht eher am europäischen Ausland.
00:08:21: Ich weiß, dass in England gibt es viel länger schon eine Zusammenarbeit zwischen der sogenannten Lutzurkultur, die heißt der Community Art und Klimaanliegen.
00:08:30: Das hat viel früher angefangen als jetzt in Deutschland eigentlich, jetzt habe ich das Gefühl kommt wirklich was ins Rollen.
00:08:35: also seit zwei Jahren merkt man so okay dass die Kulturenrichtungen kommen da nicht mehr dran vorbei hat.
00:08:42: auch damit zu tun ist der Bund sozusagen Betriebsökologie und sozusagen ökologische Sanierung in den kulturen richtung ganz stark noch mal gefördert hat.
00:08:52: Ist ja eine Entwicklung die wir ganz gut finden.
00:08:54: Absolut
00:08:54: absolut sehr spannend hatte ich so tatsächlich noch nicht so auf dem Schirm und auf den Blick, weil zumindest mein Gefühl von dem was ich weiß ist dahingehend das Theater beispielsweise schon immer irgendwo kritisch gegenüber gesellschaftlichen Themen versucht hat.
00:09:10: Also schon im Mittelalter oder später dann das dann Themen über das Theater in der Kritik ausgedrückt wurden, die man sich vielleicht so nicht getraut hätte auf der Straße so auszusprechen.
00:09:22: Da hätte man direkt seinen Kopf dafür verloren.
00:09:25: von daher sehr spannend dass aus deiner Sicht das Thema Umwelt erst so spät Einzug erhalten hatte in dieser Kulturszene.
00:09:33: Ja, das ist aber glaube ich ja ein Problem was mich sehr beschäftigt und da reden wir vielleicht auch gleich noch darüber.
00:09:37: Das sind natürlich eine Frage des Storytelling.
00:09:38: also es gibt halt einfach Stories die gut funktionieren im Kino und im Theater.
00:09:43: als ich redet mal nur von der Darstellende Kunst und das sind alle Stories wo Menschen gegen Menschen oder Menschen mit Menschen Dinge verhandeln so dazu kommt dass in der Moderne würde ich sagen wie uns immer mehr eigentlich mit den Regeln Beschäftigten die wir selber gesetzt haben Also der Grund, warum Krimis sozusagen das Genre der modern oder postmoderne auch sind.
00:10:02: Das heißt, siebenzehnzehnteinzehnten Jahrhunderts ist weil Krimi's von nichts anderem handeln als Regeln die wir selber aufstellen und selber brechen.
00:10:10: So man kann sich ja sagen okay was ist denn das für ein Thema Menschen?
00:10:12: also ich meine wo ist das Problem dann?
00:10:13: anders halt die regeln.
00:10:15: aber es fasziniert offensichtlich Menschen total aus dem selbst gefühlten Verantwortung auszubrechen.
00:10:21: alles andere die Natur Ich sag mal, die anderen großen Themen des Mittelalters ist dann eine liebe Verantwortung.
00:10:31: Diese Themen sind eigentlich so an den Rand gerückt.
00:10:33: Wir beschäftigen uns in erster Linie mit Konflikten zwischen Parteien und das ist das was auch im Theater einfach erzählt wurde.
00:10:41: Okay.
00:10:41: Spannend!
00:10:42: Also ich lerne wieder heute sehr viel dazu.
00:10:45: Super Wir haben ja eine Kooperation seit jüngster Zeit und diesen Werbeblock wollen wir unbedingt heute setzen.
00:10:54: Das ist das Ziel, im Minimumziel!
00:10:57: Wir haben uns sehr gefreut als du mit der tollen Idee auf uns zugekommen bist, eine Führung in der Kunstheile zum Thema Kunst oder die Kombination aus Kultur, Kunst und Nachhaltigkeit zu entwickeln.
00:11:08: Und da sind wir natürlich sehr gerne auf den Zug aufgesprungen.
00:11:10: Wir haben gesagt lass uns das doch gemeinsam machen.
00:11:12: Lass uns das gemeinsam.
00:11:14: die Kombination Ja, zwei Betrachtungswickeln auf die verschiedenen Kunstwerke versuchen.
00:11:20: Und das ist uns ja schon mal geglückt.
00:11:21: Anfang Mai haben wir unsere Premiere gefeiert gemeinsam für alle Zuhörerinnen draußen.
00:11:27: es gibt noch mehr Führungstermine.
00:11:29: könnt ihr natürlich auch dann herausfinden.
00:11:30: kriegt ihr auch in der Caption und wir wollen euch jetzt mal ein bisschen mitnehmen diese Führungen quasi einen Mini Einblick geben und magst du mal bisschen erzählen was man von deiner Perspektive erfahren kann?
00:11:45: Also das war für mich auch total eine super Gelegenheit, weil ich es auch noch nicht gemacht hatte.
00:11:49: Also wirklich zu gucken... also wenn man in so ein Museum geht und sich da die Sammlung anguckt, also gar nicht mal jetzt nur die neuen Themenaustellungen oder so, sondern das was eben da gesammelt ist – und da ist die Kunsthalle ja interessant mit der großen Sammlung des frühen zwanzigsten Jahrhunderts– dann sehe ich natürlich alles möglich.
00:12:08: aber die Frage war immer, ist das auch für Leute interessant?
00:12:11: Also kann man sozusagen Menschen durch so eine Sammlung führen und auf was ganz anderes hinweisen als auf die Kunstgeschichte an sich, zum Beispiel auf Ökologie.
00:12:18: Und Naturverständnis!
00:12:21: Das hat sich gezeigt funktioniert irgendwie ganz gut.
00:12:23: also das heißt es ist eine klassische Museumsführung würde ich sagen.
00:12:27: wir machen eigentlich nichts anderes als dass wir sozusagen durch die Halle gehen und auf Bilder hinweisen und Dinge dazu erzählen.
00:12:33: aber wir erzählen eben Dinge die normalerweise man vielleicht nicht sieht.
00:12:37: Also Wir reden über Fenster in der Kunst wie die Landschaft sich verändert hat.
00:12:42: Wir reden über das Bild der Stadt, wir reden über Pflanzen in Bildern.
00:12:47: also ihr zeigt ja sozusagen dann noch verschiedene Pflanzenbilder und sprecht darüber was es bedeutet.
00:12:53: Und genau das ist so zu sagen das was man da erwarten kann.
00:12:56: und wir haben das jetzt angefangen und ich freue mich sehr auf die weiteren Termine würde gerne öfter machen mal gucken.
00:13:01: jetzt haben wir drei Termine geplant
00:13:04: Genau, der Erster hat schon stattgefunden.
00:13:06: Wir haben uns riesig gefreut über diesen Vorschlag von dir weil es passt ja auch total gut dass du mit deinem Wissen über Kunst dann zusammenkommst mit unserem Wissen zum Thema Klimawandel.
00:13:15: und so haben wir uns noch einiges erarbeitet.
00:13:17: also ist schon fair zu sagen das wir da auf jeden Fall auch noch viel gelernt haben bei dem Prozess.
00:13:24: Und ich finde es eigentlich auch schön, weil man könnte sich vorstellen dass bei einer anderen vielleicht eher klassischen Museumsführung ähnliche Bilder auch gezeigt werden aber einfach andere Geschichten erzählt werden.
00:13:32: Genau und natürlich genau die Klimaschutzagentur nimmt übernimmt ja dann eher den klimatischen Teil.
00:13:36: also wir schauen uns im Hintergrund wissen vielleicht auch zur damaligen Zeit wie haben die Menschen damals Natur wahrgenommen?
00:13:43: Wie war das denken über auch vielleicht klimatische Veränderungen?
00:13:47: Das ist so quasi was was wir mitbringen von dir die Kunstseite ihnen zeigen, wie besonders auch diese Kombination ist.
00:13:55: und das finde ich sieht man ganz deutlich bei dem Bild von Casper David Friedrich.
00:13:59: Wer sich jetzt denkt... Es gibt einen Kasper, da wird Friedrich in der Kunsthalle Mannheim und ich kenne ihn noch nicht.
00:14:04: Der ist hiermit eingeladen den doch mal zu suchen.
00:14:07: Er ist gar nicht so groß, das ist ein recht kleines Bild.
00:14:10: Sehr schönes und es hängt jetzt auch nicht ganz vor.
00:14:12: Also er muss schon ein bisschen erst einmal finden aber man kann bestimmt nachfragen und kriegt es dann gezeigt.
00:14:18: Wollen wir ja einfach mal so als kleinen Teaser dieses Bild besprechen?
00:14:22: Magst du anfangen?
00:14:24: Ja genau also in der Museumsführung kommen wir eben auch sozusagen im Altbau mit der in so einer Ecke, wo tatsächlich ein sehr kleines, sehr schönes Bild von Casper David Friedrich hängt.
00:14:35: Und Caspar David Friedrig der jetzt gerade seinen zweihundertfünfzigsten Geburtstag gefeiert hat vor zwei Jahren ist also einer der wichtigsten wenn nicht der wichtigste Maler der sozusagen der frühen Moderne, der wirklich sozusagen von der gegenständlichen Malerei, Landschaftsmalerei vor allem zu sowas wie Abstraktion gekommen ist.
00:14:54: Also die Bilder werden immer reduzierter im Minimaler auch immer rätselhafter.
00:14:59: Und das kann man auf diesem Bild sehr schön sehen, also die klassische Landschaftsmalerei aus der Kaspitalin Friedrich kommt ist eine wo es immer sozusagen einen symmetrischen Bildaufbau gibt.
00:15:10: vorne gibt es in der Regel einer Person im Bild vor der Grund die in die Landschaft guckt quasi stellvertretend für uns die wir das Bild angucken und dann gibt es sozusagen eine Linie die in dieses Bild in die Tiefe des Bildes hineinführt und eine Landschaft die mehr oder weniger wild ursprünglich aber in der regel logisch gebaut ist.
00:15:28: Es gibt auch immer eine menschliche Behausung und bei Casper David Friedrich löst sich das so auf, also Anfang des Jahrhunderts wird dann sozusagen immer mehr reduziert, immer mehr auf die Ebenen, auf den Horizont, auf Farben, auf das Licht und immer weniger auf einzelne Details.
00:15:46: Und das kann man da zum Beispiel ganz wunderbar sehen.
00:15:49: Das hat eben viel zu tun mit einem veränderten ästhetischen Verhältnis aber eben auch mit Dingen, die in der Natur passiert sind.
00:15:57: Da geht das Wort jetzt wohl an mich über, denn tatsächlich in dem Augenblick wenn wir da vorne dran stehen ergänzt sich dann und gehe auch sozusagen tatsächlich das naturwissenschaftliche den Hintergrund des Ganzen ein.
00:16:10: Also wie kam der Künstler auf die Idee plötzlich seine Bilder zu ändern?
00:16:15: Und höchstwahrscheinlich hat es mit einem Ereignis zu tun.
00:16:19: Es gab einen sehr großen Ereignis ist ein Ausbruch eines Vulkanens in Indonesien, der nennt sich Tambora im April, und die freigesetzte Asche- und Gaswolke, die dabei entstanden ist war so gigantisch das wirklich über viele Jahre hinweg Partikel in der Atmosphäre bestanden.
00:16:40: Die logischerweise zu einer anderen Reflexion gerade wenn die Sonne untergegangen ist geführt haben.
00:16:45: Und dieser wunderschöne Orangshimmel den er da zeichnet eine Folge aus dem Ganzen.
00:16:53: Und das konnte Kaspar David Friedrich in Anführungszeichen gar nicht zusammenbringen oder verstehen, also dass dieses Ereignis mit dem Vulkan damit zusammenhängt und es ist jetzt nicht irgendwie die Apokalypse bedeutet oder irgendeine Zeichen oder sonst irgendetwas sondern einfach, dass es ein mehr oder minder normales Naturereignis ist, das einfach mal passieren kann.
00:17:14: Natürlich hatte das noch weitere Folgen und so weiter und sofort, aber das ist ja nur ein Tiese.
00:17:19: Unsere Leute, ich Lust nach'n Meer zu erfahren was das denn nicht sonst geschießen hat diese Arschewolke für die Zeit.
00:17:26: Ja kommt zum nächsten Termin hört dort weiter rein.
00:17:30: Ja, perfekt.
00:17:31: Also die Folgen waren dann natürlich gravierend auch für die Menschen und das ist natürlich Teil der Erführung.
00:17:37: Genau aber ich glaube es reicht vielleicht sogar schon als Tisa oder?
00:17:39: Auf
00:17:39: jeden Fall!
00:17:40: Die Leute sollen sich ein Ticket kaufen bitte.
00:17:44: Vorbeikommen Freunde mitbringen einen wundervollen einstündigen Moment in der Kunsthalle haben.
00:17:52: Wir setzen den Link in die Caption, da findet ihr dann mehr dazu.
00:17:56: Und ja das war unser Schleichwerbungsteil.
00:18:00: wir wollen aber auch im Songpodcast immer wieder auf das Engagement und das Herzblut der Menschen eingehen.
00:18:07: Dein Herz liegt in der Kultur, in der Kunstszene und da kann ich mir auch vorstellen hast du ja vorhin erwähnt mit den Ressourcen, mit dem Budget ist es nicht immer ganz einfach.
00:18:22: Alles ist da und es ist in Menge verfügbar.
00:18:25: Ich kann ganz viele Aufträge bekommen, ich muss mich auch immer vielleicht mal ein bisschen neu erfinden.
00:18:31: Neue Ideen entwickeln.
00:18:32: also das Projekt mit der Kunsthalle ist eins von vielen.
00:18:36: gibt es denn weiteres?
00:18:37: Von dem du hier gerne vielleicht berichten magst?
00:18:40: und ja, wo natürlich gerne vor allem die Schnitzschnelle doch mal zu unserem Thema ist.
00:18:46: Ja, aber natürlich fragt dich jetzt jeder ja okay schön Führung in der Kunsthalt ist ja nett, aber sozusagen damit Ich ändere jetzt auch nicht irgendwie die Klimawandelfolgen.
00:18:54: Das sagen wir ja in dieser Führung, wir wollen Bewusstsein schaffen und einen anderen Zugang auf die Thematik werfen.
00:19:03: Und es geht weniger darum, dass wir sagen mit diesen Bildern können wir wirklich was verändern.
00:19:09: Also ich glaube und der will mir sicher zustimmen oder das ist inzwischen auch Konsens Wir haben kein Wissensproblem betrifft, sondern was wir ganz offensichtlich haben ist ein Vermittlungsproblem oder beziehungsweise ein Handlungsproblem.
00:19:26: Und dieses Handlungsproblem das hat mit verschiedenen Dingen zu tun.
00:19:29: Wir haben keine Weltregierung aber wir haben weltweit vernetztes Problem und wir haben es mit einem Problem zu tun was sozusagen sehr lange dauert.
00:19:38: also das heißt viele Klimaforscher sagen die nächsten dreißig bis fünfzig Jahre werden richtig problematisch weil sozusagen David jetzt die Folgen spüren werden Ab jetzt schon, wir sind schon in dem Zeitalter der sogenannten Lost and Damages und vielleicht hat man danach wieder neue Lösungen.
00:19:54: Dann wird es wieder besser.
00:19:54: aber sozusagen über dreißigfünfzig Jahre den Leuten Perspektiven zu geben ist natürlich schwierig und das lässt sich auch nicht so eins zu eins sagen was genaues ist.
00:20:05: Und für diese Probleme die führen glaube ich dazu dass wir viel weniger tun und viel schlechter im Handeln sind als wir sein müssten.
00:20:13: also Wir können viel tun.
00:20:16: Wir haben sehr viele Werkzeuge und interessanterweise, das ist eben das Beispiel mit dem Tambora zum Beispiel von
00:20:22: VIII.,
00:20:23: es ist ja nicht so dass Menschen auch schon Probleme hatten mit Klimawandelfolgen denn die gab's ja die ganze Zeit über.
00:20:30: Das heißt Menschen mussten sich immer arrangieren.
00:20:34: Die älteste Geschichte die wir überhaupt haben als Weltgemeinschaft ist die Geschichte der Sinnflut.
00:20:41: Warum ist das die älteste Geschichte?
00:20:42: Weil das sozusagen das ältste Thema ist, nämlich dass das Wetter bzw.
00:20:45: das Klima wandelt sich radikal.
00:20:47: Das war für Menschen bevor wir sehen so einer hoch technischen Umwelt lebten wie wir heute in Großstädten.
00:20:54: das war für menschen.
00:20:55: das Hauptthema kann ich ernten am nächsten Tag regnet es regnet nicht und Wir haben uns heute daran gewöhnt dass wir sagen Ach, ob es regnet oder nicht regnet ist völlig egal so lange mein Handy funktioniert.
00:21:08: Und das ändert sich jetzt.
00:21:08: Das ändert dich radikal.
00:21:10: Wir leben hier in Mannheim und das ist die Stadt wo man das vielleicht ein deutlichsten im Deutschland merkt und das änderte sich halt nicht nur im globalen Süden.
00:21:17: also ich bin so aufgewachsen dass Katastrophen gab's immer in der Sahelzone oder im Sudan oder ich weiß nicht in Äthiopien oder so und das is jetzt anders.
00:21:25: Also die Katastrophe werden in Dänemark, in Spanien, in Deutschland, Portugal passieren Und wir können das jetzt auch schon sehen.
00:21:33: Also,
00:21:34: d.h.,
00:21:35: ich glaube, wir müssen ganz stark an unserer Wahrnehmung von diesem Problem arbeiten und das kann man natürlich mit den Mitteln eines Kulturschaffenden sehr gut tun.
00:21:44: Wir machen nichts anderes als dass wir Geschichten erzählen, Bilder produzieren, dass wir Erzählweisen hinterfragen.
00:21:56: Die Forscherinnen sagen, wir haben alles probiert.
00:21:59: Wir dringen nicht durch.
00:22:00: Es ist total frustrierend immer recht zu haben und trotzdem passiert nichts.
00:22:04: Das heißt es gibt einen großen Bedarf nach so etwas wie Vermittlung zum Beispiel Serious Games ist ein großes Thema oder... verschiedenen Bildsprachen, die wir noch nicht probiert haben.
00:22:17: Und genau das ist der Bereich wo wir ansetzen.
00:22:21: also inzwischen gibt es eine kleine Agentur und Kollege von mir und ich machen das gemeinsam und wir arbeiten wirklich daran Menschen andere Zugänge zu ermöglichen zu gucken was fehlt?
00:22:31: Was haben wir in der Klimaanpassung oder in der klima Arbeit noch nicht gemacht?
00:22:35: Wo können wir reingehen?
00:22:36: Wir arbeiten viel mit Kommunen zusammen, also machen Kampagnen zum Thema Hochwasserschutz.
00:22:42: Wir machen Schulungen und Workshops, wir machen Veranstaltungen, haben Programme mitkorratiert, Forschungsprojekte geleitet – ich habe gerade ein großes zweijähriges Forschungs-Projekt gemacht zu Hochwosserschutz im globalen Süden und im Norden, das ist in Bremen, in Alexandria und in Jakarta.
00:22:59: Wir sind im November auf der Berlin Science Week, im September in London auf einer Konferenz.
00:23:03: Sie sprechen auch über diese Dinge und zeigen quasi unseren Handwerkskasten und machen wenn man so will all das was andere Klimamanagerinnen oder KlimaanpassungsmanagerInnen auch machen nur eben mit einem speziellen Know-how und einem speziell Perspektive darauf.
00:23:21: Absolut wertvoll und so wichtig.
00:23:23: Also ich sehe das genau als der größte, sag' ich mal bisher nicht optimale Punkt in der ganzen Geschichte der Umwelt-Klimabewegung.
00:23:33: die Art der Kommunikation also darüber ob fünf vor zwölf oder fünf nach zwölft.
00:23:38: Das war alles nicht der richtige Weg.
00:23:39: Man hat es viele Jahre versucht.
00:23:41: Angst ist nie ein guter Weg über Angst den Leuten sozusagen Die Dringlichkeit des Tuns nahezubringen.
00:23:49: Von daher eigentlich nur danke dafür, dass du den diesen Weg einschlägst und da unterstützt.
00:23:53: Man sagt das ja auch immer wieder.
00:23:55: also die ganzen Menschen aus der Kommunikation, aus dem Marketing
00:23:58: usw.,
00:23:59: wir müssten einfach nur dieses Handwerkszeug für die grünen Themen, die nachhaltigeren Themen einsetzen.
00:24:06: wenn man Werbung für das Richtige machen würde wäre vielen geholfen.
00:24:10: Ja, und ich glaube es gibt ja Marketing- und Politikberatung, Kommunikationsberatungen so.
00:24:15: Und das ist total... Also daraus lernen wir total viel.
00:24:17: Wir gucken uns total viel ab.
00:24:19: Aber es ist trotzdem noch mal was anderes zu sagen, dass wir nicht das Rad neu erfinden müssen.
00:24:23: Es gibt ein sehr schönes Buch von einer Mannheimer Historikerin Anette Kehnel.
00:24:28: Wir konnten auch anders.
00:24:29: Die hat einfach geguckt, was an diesen ökologischen Sachen die wir jetzt brauchen hatten wir alles schonmal?
00:24:35: Also Repair Recycling Die ganze Sustainability-Debatte.
00:24:40: Es gab es alles schon, weil es einfach Mangel gab und wir haben eigentlich ganz viel verlernt.
00:24:45: also wir ganz oft denke ich so ja eigentlich ist das nur altes Zeug was wir machen aber es ist halt altes zeug woran niemand denkt und was niemand mehr auf dem Schirm hat.
00:24:54: Das Fahrrad war vor dem Auto.
00:24:59: Ja, aber du zahlst damit ja auch voll auf unsere Themen ein und wie wir eigentlich auch unsere Arbeit verstehen dass es um Bewusstseinsbildung geht.
00:25:05: Es geht nicht darum das Wissen ist da, das ganz wichtig was du gerade gesagt hast, es geht nicht mehr darum dass wir irgendwie noch mehr wissenschaftliche Erkenntnisse brauchen.
00:25:12: die sind alle da, es ist nur einfach... Wie bringen wir die Menschen ins Handeln?
00:25:15: Wie kommen wir alle selbst ins Handel?
00:25:18: Ich glaube, wir könnten noch ein bisschen
00:25:20: weiter reden.
00:25:21: Wir müssen unser Potskass-Konzept komplett über einen Haufen werfen in der nächsten Staffel.
00:25:27: Die Frage die jetzt noch offen ist oder die mir auch gerne mal als Abschlussfrage nehmen ist nach einem Ort an dem man vielleicht gut entspannen kann.
00:25:33: aber ich finde bei dir liegt es auf der Hand nach
00:25:35: einer
00:25:37: Kultureinrichtung, die den Mannheim, die ja besonders wichtig ist oder sehr ins Herz gewachsen ist zu fragen.
00:25:42: Möchtest du uns verraten?
00:25:44: Ja, das.
00:25:45: Ich habe dann natürlich erst gedacht, oh jetzt muss ich mich entscheiden.
00:25:47: Ja, vielleicht ist es auch blöd, weißt du da jetzt irgendwie
00:25:51: dich da an?
00:25:51: Das wollen
00:25:52: wir natürlich nicht!
00:25:55: Es gibt tatsächlich eine, dass ist auch total gefahrlos und zwar ist das die Multihalle.
00:25:59: Und die Multihadle isst keine Kulturanrichtung im Moment sondern die Multiehalle ist im Moment einfach nur ein Baudenkmal.
00:26:04: aber sie warmen wenn man so will mal in eine Kulturenrichtung und die Multi Halle ist das mit Abstand schönster Wenn man so Will zukunftsweisende futuristische Gebäude, was wir in Mannheim haben.
00:26:17: Und es gibt tatsächlich ja eine geschöne... also ich habe jetzt die Fingsberg-Kirche von Muttschlamia angeschaut.
00:26:21: Das ist fantastisch!
00:26:22: Es gibt tolle Gebäuden.
00:26:25: Die kennen die Leute nur nicht.
00:26:28: Aber die Multihalle, die eben auch so versteckt da im Dornröschen Schlaf eigentlich schlummert, ist wirklich ein Juwel und sie könnte ein Ort sein für genau diese Themen, also für die Verbindung von Kultur und Ökologie.
00:26:42: Also meine Lieblingskulturen Richtung in Mannheim ist die, die zu gründen ist.
00:26:46: In der Multihalle.
00:26:47: Das heißt alle, die das hören und Geld haben oder politische Entscheidungen.
00:26:54: Unser Oberbürgermeister liebe Kolleginnen und Kollegen.
00:26:57: wir müssen endlich aus der Multiehalle was machen.
00:26:59: Die ganze Bundesrepublik beneidet uns um dieses Gebäude.
00:27:02: Ja ich finde es auch ganz besonders in der Multiahalle zu stehen.
00:27:06: Ganz
00:27:06: wirklich schön!
00:27:08: Fast nie, also dass man so selten ist.
00:27:11: Also
00:27:11: jetzt wurde sie ja wenigstens saniert insofern die ist jetzt sozusagen stabil und es ist gut voraus.
00:27:17: Jetzt muss man was draus machen.
00:27:19: Ja ich finde das ist ein schöner Abschlusspunkt.
00:27:22: Man muss ja immer aufhören wenn's am schönsten ist.
00:27:25: deswegen wir sind am Ende unserer heutigen Folge angekommen.
00:27:27: vielen lieben Dank Jan für deine Zeit, dass du uns mit deinen Themen hier bereichert hast.
00:27:34: Immer möchten wir natürlich auch ein herzliches Dankeschön ans Stadtmedienzentrum sagen, insbesondere an Patrice und Dennis für die technische Unterstützung.
00:27:42: Das schneiden und so ist ja auch immer eine tolle Aufgabe danach.
00:27:47: Und ja, ansonsten für euch alle da draußen falls ihr uns noch nicht kennt... Ja!
00:27:52: Wir sind für euch in allen Fragen zum Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz.
00:27:56: Meldet euch ob ihr sanieren möchtet, ob ihr eine Solaranlage braucht oder was erfahren möchte über nachhaltige Ernährung einen Workshop bei uns machen und ganz ganz viele Themen.
00:28:06: Wir haben ganz schöne Sachen, guckt auf die Website.
00:28:09: wir sind für euch da.
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